Cases - Übersicht
Case: Stadtstaat – Mobiles Arbeiten und Führung im hybriden Setting ↴
Case: Netzwerktreffen für weibliche Führungskräfte im öffentlichen Dienst ↴
Case: Trainingsformate auf Kreis- und kommunaler Ebene ↴
Case: Führungskultur stärken in einem Technologieunternehmen ↴
Case: Zusammenarbeit auf Distanz – Stärkung der Organisation im Remote-Setting ↴
Case: Führungskräfteentwicklung in einem Forschungsinstitut ↴
Case: Aufbau interner Konfliktkompetenz in einer kirchlichen Organisation ↴
Cases Öffentlicher Dienst & Öffentliche Hand
Stadtstaat – Mobiles Arbeiten und Führung im hybriden Setting
Herausforderung des Kunden
Eine Behörde in einem Stadtstaat möchte mobiles Arbeiten systematisch ausbauen – mit Homeoffice-Regelungen, Shared-Desk-Konzepten und flexiblen Arbeitsmodellen. Gleichzeitig entsteht bei den Führungskräften Unsicherheit: Wie gelingt wirksame Führung auf Distanz? Wie bleiben Leistung, Verbindlichkeit und Teamzusammenhalt erhalten?
Ausgangslage
Es existieren erste Regelungen zum mobilen Arbeiten, jedoch fehlt ein gemeinsames Führungsverständnis für hybride Zusammenarbeit. Führungskräfte berichten von unterschiedlichen Erwartungen, individuellen Lösungen und offenen Fragen zu Kommunikation, Steuerung und Ergebnissicherung.
Unser Beitrag
Konzeption und Moderation eines zweitägigen Workshops für Führungskräfte mit folgenden Schwerpunkten:
Klärung von Rollen, Erwartungen und Führungsprinzipien im hybriden Setting
Bearbeitung typischer Befürchtungen (z. B. Kontrollverlust, Produktivitätsabfall, Informationslücken)
Entwicklung konkreter Leitplanken für Kommunikation, Zielsteuerung und Zusammenarbeit
Vorstellung und Auswahl praxistauglicher Tools und Methoden für Remote-Führung
Erarbeitung abteilungsübergreifender Standards für eine konsistente Umsetzung
Ergebnis
Die Führungskräfte verfügen über ein klares Verständnis wirksamer Führung im mobilen Kontext und über konkrete Instrumente für ihren Alltag. Die Verwaltung etabliert ein abgestimmtes Vorgehen über alle Bereiche hinweg – mit gemeinsamen Leitlinien, höherer Handlungssicherheit und konsistenter Führung im hybriden Arbeiten.
Netzwerktreffen für weibliche Führungskräfte im öffentlichen Dienst – Fokus Konflikt und Kommunikation
Herausforderung des Kunden
Eine Landesbehörde möchte weibliche Führungskräfte gezielt vernetzen und in ihrer Rolle stärken. Themen wie klare Kommunikation und Konfliktfähigkeit stehen dabei im Fokus – Führungshandeln und der Umgang mit Konflikten gehören zusammen.
Ausgangslage
Die Netzwerktreffen finden regelmäßig statt und sind als etabliertes Format verankert. Für die fachliche Begleitung wurde ein externer Partner gesucht, der führungsnahe Themen praxisorientiert aufbereitet und den Austausch inhaltlich fundiert unterstützt.
Unser Beitrag
Mehrmalige Moderation der Veranstaltung sowie fachlicher Input zu Konflikt und Kommunikation. Wir setzen gezielte Impulse, strukturieren den Dialog und schaffen einen Rahmen, in dem Erfahrungen reflektiert, Perspektiven erweitert und konkrete Handlungsoptionen entwickelt werden.
Ergebnis
Die Teilnehmerinnen gewinnen Sicherheit im Umgang mit anspruchsvollen Führungssituationen, stärken ihre kommunikative Wirksamkeit und reflektieren ihr eigenes Handeln. Gleichzeitig entsteht ein tragfähiges Netzwerk, das Führung nachhaltig unterstützt und bereichsübergreifenden Austausch fördert.
Trainingsformate auf Kreis- und kommunaler Ebene
Rahmenbedingungen und Ausgangslage
Verwaltungen auf Kreis- und kommunaler Ebene arbeiten unter besonderen strukturellen und politischen Rahmenbedingungen. Hohe Regeldichte, Fachkräftemangel, steigende Anforderungen sowie stark operative Tagesgeschäfte prägen den Alltag. Themen wie Arbeitsklima, Führung, Zusammenarbeit und persönliche Belastung rücken dabei zunehmend in den Fokus.
Unser Beitrag
Konzeption und Durchführung praxisnaher Lernformate für eine Kreisverwaltung in Rheinland-Pfalz und eine kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen, u. a. zu:
Gesunde Führung und gesundes Arbeiten
Arbeitsklima und Zusammenarbeit
Schlaf und Regeneration
Gesundheitsfürsorge für Männer
Ernährung im Arbeitsalltag
Burnout-Prävention
„Mobbing – nicht mit mir“
Die Formate verbinden fachlichen Input mit konkreten Handlungsimpulsen und sind auf die Besonderheiten des öffentlichen Dienstes zugeschnitten.
Mehrwert
Die Lerneinheiten stärken Führung, Zusammenarbeit und Arbeitsfähigkeit in der öffentlichen Verwaltung.
Cases Unternehmen & Institute
Führungskultur stärken in einem Technologieunternehmen
Herausforderung des Kunden
In einem erfolgreichen Technologieunternehmen mit hoher fachlicher Expertise kommen viele Führungskräfte aus spezialisierten technischen Rollen und sind stark auf Kundenprojekte und operative Ergebnisse fokussiert. Gleichzeitig gewinnt die Qualität der Führung zunehmend an Bedeutung, um Mitarbeitende zu binden, Motivation zu stärken und eine zukunftsfähige Führungskultur zu entwickeln.
Ausgangslage
Die Geschäftsführung erkannte, dass Führung im Unternehmen stärker bewusst gestaltet werden muss. Insbesondere im Kontext von Fachkräftemangel, wachsender Projektkomplexität und steigenden Anforderungen an die Zusammenarbeit sollte ein gemeinsames Führungsverständnis gestärkt und der Blick für die Wirkung von Führung auf Teams geschärft werden.
Unser Beitrag
Wir konzipierten und moderierten eine Workshopreihe „Gesund Führen“ für rund 70 Team- und Line-Manager. In vier ganztägigen Präsenzformaten an den Standorten Düsseldorf, Hannover und Stuttgart arbeiteten die Führungskräfte an einem gemeinsamen Führungsverständnis, reflektierten ihre Rolle als Führungskraft und entwickelten konkrete Ansätze für eine leistungsfähige und zugleich unterstützende Zusammenarbeit in ihren Teams. Der Fokus lag auf praxisnaher Reflexion des eigenen Führungsverhaltens, Austausch über typische Führungssituationen im Projektgeschäft sowie Impulsen zur Gestaltung von Motivation, Zusammenarbeit und Teamdynamik im Arbeitsalltag.
Ergebnis
Die Workshops schufen einen gemeinsamen Referenzrahmen für Führung im Unternehmen und stärkten den Austausch zwischen Führungskräften verschiedener Bereiche. Führung wurde stärker als gestaltbare Aufgabe verstanden – nicht nur im Hinblick auf Ergebnisse, sondern auch auf die Entwicklung leistungsfähiger Teams. Dadurch entstand eine Grundlage für eine bewusstere Führungskultur und eine Zusammenarbeit, die sowohl Leistungsorientierung als auch Mitarbeiterorientierung verbindet.
Herausforderung des Kunden
Ein IT-Unternehmen stellte seine Zusammenarbeit von überwiegender Präsenzarbeit auf Remote Work um. Mit dem Wechsel veränderten sich Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und Formen der Zusammenarbeit grundlegend. Es galt, Verbindlichkeit, Transparenz und Teamzusammenhalt auch ohne physische Nähe sicherzustellen.
Ausgangslage
Eingespielte Routinen funktionierten im virtuellen Raum nicht mehr selbstverständlich. Mitarbeitende benötigten Orientierung, um Erwartungen, Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit neu im Remote-Setting wirksam zu gestalten.
Zusammenarbeit auf Distanz – Stärkung der Organisation im Remote-Setting
Unser Beitrag
Konzeption und Durchführung einer kompakten, strategisch ausgerichteten Remote-Session mit Impulsen und moderiertem Erfahrungsdialog. Wir kombinierten die fachliche Einordnung mit strukturiertem Austausch, schufen Raum zur Reflexion der neuen Arbeitssituation und entwickelten gemeinsam Leitplanken für klare und verbindliche Zusammenarbeit auf Distanz.
Ergebnis
Mehr Klarheit in Kommunikation und Abstimmung, gestärkte Eigenverantwortung und ein gemeinsames Verständnis für leistungsfähige Remote-Zusammenarbeit. Die Organisation gewinnt Stabilität und Orientierung und gestaltet Zusammenarbeit aktiv im Sinne einer modernen Arbeitswelt.
Führungskräfteentwicklung in einem Forschungsinstitut
Herausforderung des Kunden
Das Forschungsinstitut bewegt sich in einem komplexen, wissensintensiven Umfeld. Viele Führungskräfte wachsen aus der fachlichen Expertise in ihre Rolle hinein. Unterschiedliche Führungsverständnisse und Arbeitsstile treffen aufeinander. Führung sollte daher bewusst in einem gemeinsamen Rahmen weiterentwickelt werden.
Ausgangslage
Neue Führungskräfte benötigten Orientierung in ihrer Rolle sowie Klarheit zu Erwartungen und Verantwortlichkeiten. Gleichzeitig bestand der Bedarf, die Zusammenarbeit innerhalb der Führungsmannschaft regelmäßig zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Unser Beitrag
Konzeption und Durchführung eines Führungskräfte-Curriculums zu Führungsverständnis und Methoden, Kommunikation und Konfliktmanagement sowie Selbstmotivation und Teamentwicklung. Das Format verband Impulse mit strukturiertem Austausch und schafft Raum zur Rollenklärung, Erwartungsabstimmung und gemeinsamen Weiterentwicklung der Führungspraxis. Durchführung eines Führungskräfte-Curriculums zu Führungsverständnis und Methoden, Kommunikation und Konfliktmanagement sowie Selbstmotivation und Teamentwicklung. Das Format verband Impulse mit strukturiertem Austausch und schafft Raum zur Rollenklärung, Erwartungsabstimmung und gemeinsamen Weiterentwicklung der Führungspraxis.
Ergebnis
Mehr Rollenklarheit, ein gemeinsameres Führungsverständnis und gestärkte Zusammenarbeit innerhalb der Führungsgruppe. Die Organisation entwickelte ihre Führungskultur gezielt weiter und stärkte damit ihre Leistungsfähigkeit im wissenschaftlichen Umfeld.
Aufbau interner Konfliktkompetenz in einer kirchlichen Organisation
Herausforderung des Kunden
Eine kirchliche Organisation steht unter zunehmendem Effizienzdruck. Arbeitsverdichtung, wachsende Aufgabenvielfalt und steigende Anforderungen an die Einzelnen prägen den Alltag in Gemeinden, Kitas und weiteren Einrichtungen. Mit der steigenden Belastung nehmen auch Reibungen in den Teams zu. Spannungen wirken sich spürbar auf Zusammenarbeit, Motivation und Stabilität aus.
Ausgangslage
Die Organisation entschied sich, ausgewählte Mitarbeitende als interne Konfliktlots:innen zu qualifizieren. Sie sollten als erste Ansprechpersonen bei Spannungen fungieren und zur konstruktiven Bearbeitung von Konflikten beitragen. Ziel war es, Konflikte früher sichtbar zu machen, systematisch zu begleiten und organisationale Lernprozesse im Umgang mit Spannungen anzustoßen.
Unser Beitrag
Wir begleiteten die Qualifizierung interner Konfliktlots:innen als Entwicklungsimpuls für die Organisation.
Im Fokus stand die Klärung ihrer Rolle im Zusammenspiel von Mitarbeitenden, Teams und Führung sowie die strukturierte Auseinandersetzung mit wiederkehrenden Reibungspunkten. Die Teilnehmenden reflektierten konkrete Fallkonstellationen, schärften Erwartungen, ordneten Schnittstellen und entwickelten Vorgehensweisen, um Spannungen frühzeitig anzusprechen und bei Bedarf gezielt weiterzuleiten.
Ergebnis
Konflikte werden früher adressiert und konstruktiver begleitet. Rollen, Erwartungen und Zuständigkeiten werden klarer benannt. Konfliktbearbeitung wurde so als Bestandteil einer stabilen, lernfähigen Organisation verankert. Die Organisation gewinnt an Stabilität unter dynamischen Rahmenbedingungen und sichert ihre Leistungsfähigkeit trotz steigender Anforderungen.
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